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Die teilstationäre Behandlung

Eine eventuell notwendige teilstationäre Behandlung erfolgt in den Tageskliniken für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters
 

  • Weststraße 103
    42119 Wuppertal
    Tel.:  0202 75845 - 0
    Fax:  0202 75845 - 99
  • Burgerstr. 211
    42859 Remscheid
    Tel.: 02191 13 - 3817 
    Fax: 02191 13 - 5609

In unseren Tageskliniken stehen insgesamt 30 Plätze für unterschiedliche Altersstufen zur psychotherapeutischen und kinder- und jungendpsychiatrischen Behandlung der Patienten und ihrer Familien zur Verfügung. Die Patienten werden werktags in der Zeit von 8.00-16.30 Uhr behandelt. Die übrige Zeit verbringen sie in ihrem gewohnten familiären Umfeld. Dies ermöglicht durch tägliche Kontakte eine intensive Kooperation und Arbeit mit den Eltern und Familien.

  • Schulbesuch während der Behandlung

    Während der Behandlung besuchen die Patienten eine der Klinik angegliederte Schule, was eine enge Kooperation zwischen Therapeuten und Mitarbeitern der Gruppe sowie den Lehrern ermöglicht. Die Gruppen werden jeweils von einem Psychologen oder einem Stationsarzt therapeutisch betreut, ergänzt durch ein Team von Ergo- und Bewegungstherapeuten. Die Betreuung im stationären Alltag erfolgt durch die in das multiprofessionelle Team integrierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflege- und Erziehungsteams, bestehend aus Krankenschwestern/-pflegern und Facherzieherinnen/-erziehern.

    Zum teilstationären Behandlungsspektrum gehört ein Großteil der psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters wie Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Essstörungen und Psychosen sowie auch Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit, wie Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ADHS), kindliche Trennungsangst, soziale Ängstlichkeit, Autismus, Mutismus, Ticstörung, nicht organisches Einnässen und Einkoten und der gesamte Bereich umschriebener Entwicklungsstörungen.

  • Diagnostik durch das multiprofesionelle Team

    Nach der Aufnahme in die Gruppe zur tagesklinischen Behandlung, die durch die der Klinik angegliederte Institutsambulanz in Remscheid oder Solingen vorbereitet wurde, erfolgt eine intensive diagnostische Phase in Zusammenarbeit aller Mitarbeiter des multiprofessionellen Teams. Durch psychotherapeutische Einzel- sowie auch Familiengespräche, strukturierte Verhaltensbeobachtung im teilstationären Alltag, Diagnostik durch die Ergo- und Bewegungstherapeutin sowie durch umfassende Testverfahren und Verhaltens- und Lernbeobachtung in der angegliederten Schule, wird umfassend die Diagnose erstellt.

  • Therapie in teilstationärer Form

    Im Anschluss an diese diagnostische Phase erfolgt eine individuelle und mehrdimensionale Therapieplanung, die Einzelpsychotherapie mit ergo-/ und bewegungstherapeutischer Behandlung sowie mit soziotherapeutischer Behandlung und Familienberatung/Familientherapie verbindet, eingebettet in die milieutherapeutische Arbeit im teilstationären Alltag.

    Dabei gehören Verfahren wie Verhaltens-, Gesprächs-, Spiel- und Familien- sowie Gruppentherapie  zum Standard. Zudem kann die medikamentöse Behandlung bei ausgewählten psychischen Erkrankungen ein wichtiger Bestandteil der Therapie sein.

  • Zusammenarbeit von Eltern und Therapeuten

    Die täglichen Kontakte zwischen Eltern und Mitarbeitern der Klinik dienen einer engen Zusammenarbeit und einer direkten Übertragung von therapeutischen Erfolgen in den Alltag der Patienten. Bei schulischen Schwierigkeiten findet eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinikschule und Heimatschule statt. Zum Ende der Behandlung erfolgt eine intensive Kooperation der Klinik mit Eltern und eventuell der weiterbehandelnden Institutsambulanz, niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte, Kinder- und Jugendpsychiater oder niedergelassenen Psychotherapeuten, der Schule und gegebenenfalls pädagogischen Einrichtungen, um die Umsetzung der Therapie im häuslichen Umfeld zu gewährleisten.

Bildungszentrum am Sana-Klinikum Remscheid
  • Ausbildung in der Krankenpflege