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13.11.2019, Remscheid

Im „FlexiNg-Pool“ werden Pflegekräfte ihren individuellen Arbeitszeitwünschen entsprechend eingesetzt. Im Gegenzug sind sie offen für den Einsatz auf allen Stationen.

Innovatives Arbeitszeitmodell im Sana-Klinikum Remscheid

Pflegekräfte im FlexiNg-Pool des Sana-Klinikums Remscheid können ihren Arbeitszeitwünschen entsprechend eingesetzt werden. (Foto: Mike König)

Die Gewinnung und Bindung von Fachkräften ist heutzutage für Krankenhäuser eine entscheidende Herausforderung und die Verantwortlichen müssen innovative Konzepte entwickeln, um diesem Thema erfolgreich zu begegnen. Im Sana-Klinikum Remscheid konnte Jasmin Shmalia, seit Juli dieses Jahres Pflegedirektorin, ein innovatives Arbeitszeitmodell vorstellen, in dem seit 1. Oktober die ersten Pflegekräfte arbeiten: Der „FlexiNg-Pool" (FlexibelNursing-Pool) ermöglicht den hier tätigen Pflegekräften die Einsatzplanung nach individuellen Wünschen und unterstützt das Personal auf den Stationen. Außerdem bedeutet das Konzept eine höhere Sicherheit für das Pflegemanagement durch eine verlässliche Einsatzplanung und es reduziert gleichermaßen die Suche und den Einsatz von Leihkräften, die sich zudem oftmals im Haus weniger gut auskennen als die direkten Kolleginnen und Kollegen im flexiblen Team.

„Das neue Modell ‚FlexiNg-Pool‘ stößt auf großes Interesse", sagt Jasmin Shmalia. „Im ersten Schritt konnten wir zehn Pfegekräfte neu einstellen." Die Erfahrungen seien durchweg positiv. Die Einsatzwünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wie im Konzept versprochen vollständig in die Dienstplanung übernommen. Gerade für Mütter eine attraktive Möglichkeit, Beruf und Familie optimal in das eigene Lebensmodell zu integrieren. „Ich habe von dem flexiblen Modell gehört und es hat mein Interesse geweckt", erklärt Janine Kissling, die ihre Karriere als Schülerin im Sana-Klinikum Remscheid begonnen hatte und nun, nach zwölf Jahren mit Elternzeit und einer Anstellung als Pflegekraft im Seniorenheim, wieder hierher zurückkehrt.

Auch für Pflegekräfte, die nach neuen Herausforderungen suchen, ist der „FlexiNg-Pool" ein interessantes Arbeitsmodell. Wie für Schwester Christin, die als Krankenpflegerin im Sana Krankenhaus Radevormwald arbeitet. Sie unterstützt das flexible Team auf 450-Euro-Basis und nutzt die Nebentätigkeit, um auf diese Weise noch etwas dazuzulernen. Denn die Kräfte im „FlexiNg-Pool" werden in allen Bereichen (Stationen) des Remscheider Klinikums eingesetzt. „Das ist sozusagen die Gegenleistung, die die Pool-Mitglieder für die flexiblen Einsatzzeiten bringen: bereit zu sein, überall im Haus eingesetzt werden, unabhängig von der Fachdisziplin", erklärt Jasmin Shmalia. Wie alle anderen haben auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im „FlexiNg-Pool" die Möglichkeit, Fort- und Weiterbildungsangebote zu nutzen. „Das das Konzept so schnell und so gut in die Umsetzung gegangen ist, zeigt das erfolgreiche Wirken von Frau Shmalia als neuer Pflegedirektorin", betont die Geschäftsführerin Svenja Ehlers. Das Management eines Krankenhauses muss in der heutigen Zeit sicher und schnell agieren und vor allem auch neue Wege gehen. Nur so besteht die Chance, in der heutigen Zeit Fachkräfte zu gewinnen.

„Ich bin sehr froh darüber, dass das Konzept für flexible Arbeitszeiten so gut angekommen ist. Wir werden den Pool in den nächsten Wochen weiter ausbauen, gerne auch für die Kinderstationen und die Funktionsbereiche", sagt Pflegedirektorin Shmalia. „Das Konzept steht examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern und examinierten Altenpflegern gleichermaßen offen." Interessenten wenden sich gerne per E-Mail an bewerbungen-pflege-remscheid@sana.de.

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Stefan Mülders
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