Patientenarmband

Patientensicherheit durch Patientenarmbänder

Das Aktionsbündis Patientensicherheit e.V. empfiehlt das Tragen von Patientenarmbändern zur weiteren Erhöhung der Sicherheit von Patienten während des Krankenhausaufenthaltes. Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen – so erhalten ab Oktober 2016 alle Patienten bei stationärer Aufnahme ein persönliches Patientenarmband.

Das Patientenarmband enthält folgende Informationen:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • Fallnummer bzw. Patientennummer (als Klarschrift und/oder Barcode)

Während des Krankenhausaufenthaltes sorgen verschiedene Berufsgruppen für Ihre Behandlung. Im Rahmen von Narkosen, Einnahme von beruhigenden Medikamenten  können Situationen und Momenten entstehen, in denen Sie selbst keine Auskunft geben können.

Mit dem persönlichen Patientenarmband kann bei allen Behandlungsschritten Ihre Identität festgestellt und kontrolliert werden.

Dazu gehören:

  • Durchführung von Operationen
  • Verabreichung von Medikamenten
  • Transfusion von Blut und Blutprodukten
  • Behandlung in Funktionseinheiten (z.B. Gastroskopie, Röntgen)
  • Verlegung auf eine andere Station

Das Patientenarmband soll während des gesamten Krankenhausaufenthaltes getragen werden. Sollte das Armband währenddessen entfernt werden, erhalten Sie immer einen Ersatz. Mit der Entlassung wird es das Armband durch die Pflegekraft abgenommen und unter datenschutzrechlichen Bedingungen entsorgt.

Sie können sich mit dem Armband uneingeschränkt bewegen, waschen oder duschen.

Alle Patientenarmbänder bestehen aus einem Kunststoffverbundmaterial. Armband und Aufdruck sind resistent gegen Wasser und übliche Desinfektionsmittel.

Die Armbänder sind nach einem Gutachten des international anerkannten Instituts Hohenstein als gesundheitlich absolut unbedenklich einzustufen. In dem Patientenarmband wurden keine Schadstoffe wie z.B. Weichmacher, zinnorganische Verbindungen, Schwermetalle, verbotene Farbstoffe oder Formaldehyde nachgewiesen.

Wir hoffen auf Ihre aktive Unterstützung.

Bei möglichen Rückfragen wenden Sie sich an die Pflegedirektion.